25. Mai 2021

Universität Regensburg untersucht Lebenssituation von Musiker*innen während der Corona-Pandemie

Aufgrund der COVID-19-Pandemie besteht seit über einem Jahr ein Shutdown für kulturelle Veranstaltungen. Forscherinnen und Forscher am Lehrstuhl für Psychologie III (Neuropsychologie und Gesundheitsforschung) der Universität Regensburg untersuchen mit einem Online-Fragebogen die psychologischen Aspekte der gegenwärtigen Lebenssituation von Musikerinnen und Musikern.

Seit Beginn der Pandemie – in Deutschland spätestens ab dem März 2020 – sind Musiker*innen in aller Welt von den tiefgreifenden gesellschaftlichen Auswirkungen beruflich, und in den meisten Fällen auch finanziell, in hohem Grad betroffen. Die damit einhergehenden psychologischen und gesundheitlichen Auswirkungen auf die Künstlerinnen und Künstler selbst, aber auch auf die von Live-Kulturangeboten überwiegend abgeschnittene Gesamtbevölkerung, sind noch weitestgehend unerforscht. Die Wissenschaftler:innen am Lehrstuhl von Prof. Dr. Klaus W. Lange hoffen, dass sie diese Umstände mit Hilfe des umfangreichen Online-Fragebogens als quantitative Datenerhebung untersuchen können.

Die Wissenschaftler:innen planen, die Ergebnisse der Umfrage in Form eines Fachzeitschriftenartikels oder eines kurzen Zeitungsartikels zu veröffentlichen. Die Ergebnisse können zu einer Anregung, aber auch einer Versachlichung des wichtigen Diskurses über Gegenwart und Zukunft der Kulturbranche in Deutschland beitragen.

Link zur Umfrage: https://www.soscisurvey.de/test248364

Quelle: https://www.uni-regensburg.de