26. November 2020

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern hoffen auf baldige Rückkehr zum Spielbetrieb

Nach den Bund-Länder-Beratungen am 25. November 2020 zum weiteren Umgang mit der anhaltenden Corona-Pandemie sind erneut Einschränkungen des öffentlichen Lebens bekannt gegeben worden. Davon sind auch die anstehenden Konzerte der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern im Dezember betroffen. Alle geplanten Veranstaltungen im Rahmen des Festspielwinters bis einschließlich 20. Dezember 2020 können aufgrund der beschlossenen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie nicht stattfinden.

Intendantin Ursula Haselböck: »Die Gesundheit der Menschen hat weiterhin oberste Priorität. Natürlich macht uns die neuerliche Absage von Konzerten traurig. Viele Konzerte, die im Sommer ausfallen mussten, sollten in diesen Wintermonaten nachgeholt werden. Mit wohlüberlegten Hygienekonzepten haben die Kulturveranstalter meiner Ansicht nach sinnvolle Möglichkeiten aufgezeigt, trotz der Pandemie Aufführungen durchzuführen. Wir hoffen, dass wir möglichst bald die Chance bekommen, wieder Kultur zu den Menschen zu bringen. Bis dahin wird das Team der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern seinen Beitrag zum Schutz aller leisten.«

Bereits im März hatten die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern die diesjährige Ausgabe des Festspielfrühlings Rügen absagen müssen; im Mai folgte eine teilweise Absage des Festspielsommers bis Ende August. Mit den Reihen »30 — mal anders« und »Septemberkonzerte — neu aufgelegt« konnten während der Sommermonate 64 neue, pandemiegerecht konzipierte Veranstaltungen präsentiert werden. Weitere Konzerte sollten im Rahmen des neu geschaffenen Festspielwinters nachgeholt werden. Aufgrund der anhaltenden Einschränkungen zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung mussten die für November geplanten Konzerte jedoch entfallen.

Auf die finanziellen Einbußen hatte das Festival bereits im Frühjahr mit einem Ausgabenstopp und Kurzarbeit des gesamten Festspielteams reagiert. Darüber hinaus wurde ein privater Rettungsschirm ausgerufen, um die dennoch bleibende Finanzlücke von einer Million Euro zu schließen.

Ursula Haselböck: »Durch die erneuten Absagen verschärft sich die Krise unserer Branche weiter. Für uns entfallen lebenswichtige Einnahmen. Der von uns ins Leben gerufene private Rettungsschirm ist auf einem guten Weg, doch noch haben wir unsere Finanzierungslücke nicht schließen können. Durch eine Spende Ihres Kartenwertes haben Sie die Chance, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern maßgeblich zu helfen. Im Namen des gesamten Teams bedanke ich mich bei allen Spenderinnen und Spendern sowie allen Unterstützern. Ihre Hilfe gibt uns Hoffnung, diese Krise gemeinsam zu überstehen.«

Informationen für Konzertbesucher und -besucherinnen unter www.festspiele-mv.de

Quelle: https://festspiele-mv.de