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26. März 2019

31. Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd stellt Programm vor

Das 31. Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd steht im Jahr der Remstal Gartenschau unter dem Motto „Alles im Fluss“. International gefragte Stars und junge Talente widmen sich vom 5. Juli bis 4. August dem „Flow“ des Lebens, aber auch der Frage nach Neuorientierung in einer Zeit, die zunehmend von Beschleunigung und permanenten Veränderungsprozessen bestimmt ist. Interpreten aus Schweden, England, Frankreich, Armenien Georgien, den USA und vielen weiteren Ländern bringen spannende Ideen zum Festivalthema mit, wie ein Blick in das umfangreiche Programm verrät:

Es ist kein Geheimnis, dass Frieder Bernius und seine Stuttgarter Ensembles an der Spitze der Klassik-Charts stehen: Sie eröffnen das Festival mit Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium „Elias“ (5.7.). Ein Filmkonzert, das es in dieser Form in Schwäbisch Gmünd noch nie gegeben hat, steht mit der Company of Music Wien auf dem Programm: Sängerinnen und Sänger um Johannes Hiemetsberger gestalten spannende Musik zum Dokumentarfilm „Homo sapiens“ von Nikolaus Geyrhalter – eine Produktion, die 2016 das Publikum der Berlinale begeisterte (13.7.). Zu den weiteren Höhepunkten zählen das Preisträgerkonzert mit dem Chamber Choir of Europe – im Anschluss ehrt Oberbürgermeister Richard Arnold den britischen Komponisten John Rutter mit dem Preis der Europäischen Kirchenmusik 2019 (18.7.), Bach-Kantaten in Weltklasse-Besetzung mit Ton Koopman am Pult (20.7.) sowie Star-Countertenor Valer Sabadus mit der klassischen Band SPARK (27.7.). Unvergessliche Festival-Momente versprechen darüber hinaus „The Quintessence“ – ein junges Vokalsextett aus Tiflis (14.7.), das Salagon Quartett mit exquisiter Kammermusik (17.7.), das französische Ensemble Obsidienne mit „Der Garten Eden“ – Musik aus dem farbigen Mittelalter (19.7.), die faszinierende Chorkunst von „Voces Nordicae“ aus Stockholm (21.7.), die sieben charmanten Briten von „The Gesualdo Six“ mit englischen Renaissance-Motetten und zeitgenössischer Vokalmusik (24.7.), der Philharmonische Chor Schwäbisch Gmünd und die Sinfonietta Tübingen mit Johann Nepomuk Hummels Oratorium „Der Durchzug durchs Rote Meer“ (25.7.), Lilit Tonoyan, Violine, und Davit melkonyan, Violoncello, die Arrangements armenischer Sakralgesänge mit Werken von Johann Sebastian Bach verbinden (30.7.), die „Schwäbische Schöpfung“ mit dem Ensemble Société Lunaire (31.7.), das Klavierduo Stenzl mit Schauspieler Hanns Zischler (1.8.), in ihrem unvergleichlichen Style die „Hanke Brothers“ (2.8.) und zum Festival-Ausklang auf der Remspark-Bühne „The Swinging River Band“ mit Klaus-Dieter Mayer (3.8.). Gunnar Idenstam aus Stockholm (19.7.), Sophie-Véronique Cauchefer-Choplin aus Paris (26.7.) und Stephen Tharp aus New York (2.8.) sind drei weltweit gefragte Organisten, die mit einem Orgel-Recital im Heilig-Kreuz-Münster zu erleben sind, und der Laupheimer Organist Gregor Simon improvisiert zum Stummfilm „Our Hospitality“ von Buster Keaton (26.7.). Im Konzertfinale des 16. Internationalen Wettbewerbs für Orgelimprovisation wetteifern drei Finalisten um den begehrten Hubert-Beck-Preis (28.7.).  Ein „Singing Day“ mit John Rutter, ein „Workshop Obertongesang“ mit YouTube-Star Anna-Maria Hefele, das Musikforum „Vom Klang des Wassers“ in Kooperation mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Künstlergespräche, Begleitveranstaltungen und Gottesdienste ergänzen das abwechslungsreiche Programm. Acht Konzerte werden für das Hörfunkprogramm SWR2 aufgezeichnet. Der Kartenvorverkauf beginnt am Freitag, 29. März.

Informationen und Karten

Die umfangreiche Festivalbroschüre und Karten sind erhältlich im i-Punkt, Marktplatz 37/1, 73525 Schwäbisch Gmünd, Telefon (07171) 603-4250. Karten und weitere Informationen unter www.kirchenmusik-festival.de.

 

Quelle: http://www.kirchenmusik-festival.de