Interview

Lena Krause, Geschäftsführerin des Vereins Freie Ensembles und Orchester in Deutschland (FREO e.V.), spricht über die Chancen und Herausforderungen selbstständiger musikalischer Arbeit.

Als Zusammenschlüsse selbstständiger Musiker*innen verfügen freie Ensembles und Orchester über ein hohes Maß an künstlerischer Freiheit. Insbesondere in der Alten und zeitgenössischen Musik setzen sie Impulse und gehören zu den zentralen Interpreten. Gleichzeitig ist mit ihrer Arbeit ein großes unternehmerisches Risiko verbunden. Förderstrukturen und steuerrechtliche Besonderheiten machen es vielen Ensembles schwer, ein regelmäßiges und auskömmliches Einkommen zu erzielen. Das möchte der Verein Freie Ensembles und Orchester in Deutschland (FREO e.V.), die neue Interessenvertretung der freien Szene, ändern. Im Interview spricht die Geschäftsführerin des Vereins, Lena Krause, über Chancen und Herausforderungen selbstständiger musikalischer Arbeit.

MIZ: Sie sind Geschäftsführerin von FREO e.V., der neuen Interessenvereinigung der freien Ensembles und Orchester. Bevor wir über die Ziele von FREO sprechen, sagen Sie uns doch kurz, was das Besondere an freien Ensembles und Orchestern ist. Welche Rolle spielen sie in der Musiklandschaft?

KRAUSE: Grundsätzlich muss man hier sagen, dass die freien Ensembles und Orchester die gleiche Rolle wie die tariflich organisierten Orchester spielen bzw. spielen sollten. Ich sage spielen sollten, weil diese Rolle aus verschiedenen Gründen noch nicht eingelöst wird. Das ist unter anderem ein Punkt, warum es den FREO e.V. gibt.

Die freien Ensembles und Orchester sind in verschiedenen Bereichen tonangebend. Wenn man auf die Alte und neue Musik schaut, dann sind die freien Ensembles und Orchester dort die zentralen Interpreten, und die vielen Aktivitäten in diesen beiden Bereichen wären ohne sie überhaupt nicht möglich.

Zudem spielen die freien Ensembles und Orchester als internationale Kulturbotschafter eine herausragende Rolle, weil sie einfach sehr, sehr stark im internationalen Raum tätig sind. Wir haben im FREO e.V. eine Umfrage unter unseren Gründungsmitgliedern gemacht, wie viele Konzerte 2016 und 2017 im Ausland gespielt wurden, und allein unter den neun Gründungsmitgliedern kamen dort 325 Konzerte im weltweiten Ausland zusammen.

Hinzu kommt, dass freie Ensembles und Orchester nicht nur Interpreten sind, sondern auch Veranstalter und Talentscouts. Gerade in der neuen Musik sind sie die Auftraggeber für Komponist*innen und oft auch die ersten Auftraggeber und Interpreten, mit denen junge Komponist*innen in Berührung kommen. Daraus entstehen ganz viele Entdeckungen. In der Alten Musik ist die historisch informierte Aufführungspraxis eng mit den freien Ensembles und Orchestern verknüpft – die fing zu großen Teilen in den freien Ensembles an, die sich ganz dezidiert durch Partitur- und Quellenstudien mit der Interpretation dieser Musik auseinandergesetzt haben. Hier sind sie auch ein extrem wichtiger Partner für die Wissenschaft.

Lena Krause, die Geschäftsführerin von FREO e.V., bei der Kick-Off-Veranstaltung des Vereins im Juni 2018 im silent Green Kulturquartier in Berlin (Foto: Kai Bienert)

Außerdem spielen die freien Ensembles und Orchester in den Bereichen Education und Musikvermittlung eine zentrale Rolle. Sie gehen in neue, ungewöhnliche Räume, sie bieten viele innovative Programme in Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten. Sie bauen Akademien auf, um Studierende an die neue oder die Alte Musik heranzuführen. Das sind alles Aufgaben, die die Arbeit der öffentlich finanzierten Orchester sinnvoll und notwendig ergänzen und die die öffentlich finanzierten Orchester in diesem Umfang gar nicht leisten könnten, weil der Fokus einfach ein anderer ist.

MIZ: Die Entscheidung, Mitglied in einem freien Ensemble oder Orchester zu werden, ist vielfach künstlerisch begründet. Öffentlich wird das aber nicht immer so wahrgenommen.

KRAUSE: Ja, das ist ein wichtiger Punkt. Daher hat sich der FREO e.V. als ein wichtiges Ziel auf die Agenda gesetzt, darüber aufzuklären, dass die Mitgliedschaft in einem freien Ensemble oder Orchester kein Zwischenschritt auf dem Weg zu einer Festanstellung in einem öffentlich finanzierten Orchester ist, sondern eine ganz bewusste Entscheidung.

MIZ: Mit dieser Entscheidung stehen viele Musikerinnen und Musiker aber auch vor besonderen Herausforderungen – und auch Problemen.

KRAUSE: Zunächst möchte ich einmal sagen, dass die Arbeit – abseits von den Problemen und Herausforderungen – extrem viele Freiräume bietet. Diese Freiheiten zeigen sich nicht nur im Bereich der künstlerischen Planung, sondern vor allem auch in den Gestaltungsmöglichkeiten der Arbeitsstrukturen. Damit verbunden ist aber ein großes unternehmerisches Risiko, denn die Mitglieder eines freien Ensembles sind sowohl für den Erfolg als auch Misserfolg ihres Ensembles selbst verantwortlich. Die Probleme sind aber auch deshalb sehr groß, weil man es in der freien Musikszene leider oft mit prekären Arbeitsverhältnissen zu tun hat. Die Musikerinnen und Musiker sind nicht fest angestellt, sondern als Selbstständige aktiv. Tarifliche Vereinbarungen, tariflich gebundene Löhne, tariflich gebundene Lohnsteigerungen und tariflich vereinbarte Arbeitszeitregelungen greifen hier nicht. Das sind alles Punkte, die große Herausforderungen für die Arbeit darstellen.

Ziele von FREO e.V.

MIZ: Sie haben 2016 eine Interessenvertretung der freien Ensembles und Orchester gegründet, den FREO e.V. Was sind Ihre zentralen Ziele?

KRAUSE: Man kann unser Vorhaben in drei Blöcke unterteilen. Der erste wäre Aufklärung und Vermittlung. Den zweiten würde ich Weiterbildung, Information und Dokumentation nennen. Und den dritten kann man mit Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen und Förderstrukturen überschreiben.

Im ersten Block geht es darum, dass wir die Öffentlichkeit ganz explizit darüber aufklären wollen, wie die freien Ensembles und Orchester arbeiten, um dadurch auch Klischees und Missverständnissen zu begegnen. Freie Ensembles und Orchester sind professionelle Klangkörper, keine Amateurgruppen, in die wir gerne einmal einsortiert werden. Es sind auch keine Projektorchester; wir haben eine Stammbesetzung, wir arbeiten kontinuierlich und wir wollen auch ganzjährig tätig sein.

Bei der Weiterbildung, Information und Dokumentation, möchten wir für unsere Mitglieder und insgesamt für die freie Musikszene Beratungsangebote aufbauen. Das ist vor allem für jüngere Initiativen wichtig, die in die Arbeit einsteigen und mit ganz neuen Herausforderungen in den Bereichen Organisation und Administration konfrontiert sind. Außerdem wollen wir die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den freien Ensembles und Orchestern stärken und z. B. durch die Vergabe von Studien die gesamte Szene statistisch besser greifbar machen.

Informationsmaterial der Initiatoren von FREO e.V. bei der Kick-Off-Veranstaltung des Vereins. Mit dabei: Ensemble Modern, Freiburger Barockorchester, Mahler Chamber Orchestra, Ensemble Resonanz, Ensemble Musikfabrik, Kammerakademie Potsdam, Solistenensemble Kaleidoskop, ensemble mosaik und ensemble recherche (Foto: Kai Bienert)

Was zuletzt den Punkt der gesetzlichen Rahmenbedingungen und Förderstrukturen betrifft, setzen wir uns dafür ein, dass sich die Arbeitsbedingungen verbessern und die Arbeitsrealitäten anerkannt werden. Das bezieht sich auf verschiedene Bereiche. Im politischen Feld setzen wir uns zum Beispiel mit den Förderstrukturen auseinander und fordern eine Reform des Zuwendungsrechts sowie Konzepte für Strukturfördermodelle in der freien Szene. Wir setzen uns auch mit dem internationalen Steuerrecht auseinander. Außerdem geht es uns grundsätzlich darum, dass der Status des freien Musikers anerkannt wird: dass die selbstgewählte, selbstständige Arbeit nicht als Arbeitsmodell zweiter Klasse gegenüber der abhängigen Beschäftigung gilt, sondern dass beide Modelle gleichberechtigt nebeneinander existieren.

Problem der Doppelbesteuerung

MIZ: Könnten Sie uns den Punkt mit dem internationalen Steuerrecht genauer erläutern?

KRAUSE: Deutschland hat mit verschiedenen Ländern Doppelbesteuerungsabkommen, eigentlich um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden. Für Künstler und Sportler beinhalten diese Abkommen eine Ausnahme von dem Grundsatz des Besteuerungsrechts des Residenzstaates, zurückgehend auf den mittlerweile berühmten Art. 17 des OECD-Musterabkommens. Das heißt, dass in Deutschland  ansässige selbstständige Musikerinnen und Musiker und damit auch freie Ensembles und Orchester ihre Einnahmen aus Engagements zunächst im jeweiligen Auftrittsland versteuern müssen: Die Steuer wird vor Ort im Auftrittsland direkt vom Honorar abgezogen.

Das Konzept ist eigentlich so, dass man sich diese Steuern in Deutschland wieder anrechnen lassen kann. Dieses Prozedere ist jedoch mit einem so hohen bürokratischen Aufwand verbunden, dass letztlich viele der Ensembles doppelt Steuern bezahlen. Zudem hat jedes Land unterschiedliche nationale Steuerregelungen, die man alle kennen muss, um den Steuerabzug und die entsprechende Anrechnung ordnungsgemäß durchzuführen.

Hier möchten wir eine Veränderung im Steuerrecht erzielen, damit die Versteuerung im Ausland nicht mehr anfällt. Man kann sich von dieser Doppelbesteuerung zwar auch heute schon befreien lassen, aber hier gibt es keine klaren Regelungen, wenig transparente Entscheidungsstrukturen und das Ganze ist auch wieder mit hohen bürokratischen Hürden verbunden.

Projekt- statt Strukturförderung

MIZ: Ich möchte auch noch einmal auf die Frage der Förderstrukturen zurückkommen. Was müsste sich da konkret verändern?

KRAUSE: Wir haben derzeit nur eine Handvoll Ensembles, die vom Bundesland oder von der Stadt, in der sie ihren Sitz haben, eine strukturelle, also projektunabhängige Förderung bekommen. Ansonsten dominiert ganz klar die Projektförderung, und das Problem ist hier, dass – wie der Name schon sagt – nur ein Projekt in einem klar definierten Zeitraum gefördert wird.

Für all die Strukturen, die unabhängig von einem Projekt laufen, gibt es bisher nur sehr wenige Fördermöglichkeiten. Es ist aber wichtig, dass grundsätzlich auch Strukturen gefördert werden. Ein freies Ensemble braucht kontinuierlich arbeitende Manager oder Projektkoordinatoren oder Personen, die sich um die Akquise von Projekten und Fördermitteln kümmern. Die Kosten für diese grundlegenden Strukturen müssen die Ensembles aus ihren Projektförderungen und Engagements finanzieren. Das bedeutet im schlimmsten Fall, dass die Honorare der Musikerinnen und Musiker geringer ausfallen. Wir brauchen hier Modelle, die Strukturen fördern. In einigen Bundesländern gibt es das schon, Berlin hat beispielsweise eine Basisförderung für Ensembles der neuen Musik. Aber das ist ein Einzelfall; die meisten Bundesländer haben so etwas leider nicht.

MIZ: Wer sind denn Ihre Ansprechpartner, um solche Änderungen durchzusetzen?

KRAUSE: Bei den zuletzt genannten Themen sind es die politischen Entscheidungsträger*innen. Hier sind wir derzeit primär auf Bundesebene aktiv und sprechen mit Kulturpolitiker*innen. Wenn es um Fragen der sozialen Absicherung geht, suchen wir auch das Gespräch mit den sozialpolitischen Vertreter*innen. Andere Ansprechpartner sind Kulturverbände und -initiativen wie der Deutsche Kulturrat, der Deutsche Musikrat oder auch die Deutsche Orchestervereinigung. Da ist auch schon sehr viel passiert, und es gibt dort verschiedene Arbeitsgruppen, die sich mit ähnlichen Themen auseinandersetzen. Hier ist es natürlich wichtig, den Austausch zu suchen, um dann auch gemeinsam an Zielen zu arbeiten.

MIZ: Es geht also auch darum, sich zu vernetzen.

KRAUSE: Ja, abseits des politischen Feldes hat sich FREO auch von Anfang an mit anderen Verbänden vernetzt. Es wurde zum Beispiel 2017 die Allianz der Freien Künste gegründet, und da war FREO, obwohl noch selbst in der Gründungsphase, schon Gründungsmitglied. Derzeit stellt FREO auch einen der beiden Sprecher*innen. Wir vernetzen uns auch sehr stark mit den anderen Kulturverbänden, um uns gegenseitig zu stärken.

Resonanz von FREO e.V. in der freien Szene

MIZ: Wie kommt denn die Arbeit von FREO in der freien Szene an?

KRAUSE: Grundsätzlich kommt unsere Arbeit sehr gut an. Das zeigen schon unsere Mitgliedszahlen: Wir haben mit neun Mitgliedern angefangen und sind jetzt auf 20 angewachsen. Vor allem im Netzwerk der Kulturverbände wird die Initiative des FREO e.V. sehr begrüßt. Wenn wir hier von FREO e.V. berichten, ist die Reaktion meist: Endlich gibt es euch, endlich gibt es eine Vertretung der freien Ensembles und Orchester!

Andreas Bräunig (Freiburger Barockorchester), Tobias Rempe (ensemble resonanz), Lena Krause (FREO e.V.) und Tanja Ratzke (ensemble recherche) bei der Kick-Off-Veranstaltung von FREO e.V. (Foto: Kai Bienert)

Da spielt auch mit hinein, dass wir nicht spartenbezogen sind. Uns geht es nicht darum, nur für die freien Ensembles der neuen Musik zu sprechen oder nur für die Ensembles der Alten Musik. Bei uns können auch Ensembles oder Orchester Mitglied werden, die beispielsweise im experimentellen Jazzbereich oder in der Improvisation tätig sind. Der FREO e.V. vertritt die Interessen der gesamten freien, privatwirtschaftlich organisierten Strukturen. Damit füllen wir eine Lücke und wir erfahren von anderen Verbänden, von der Politik, von der Öffentlichkeit sehr großen Zuspruch.

MIZ: Es gibt natürlich sehr viel mehr freie Ensembles und Orchester als Sie Mitglieder haben. Wie läuft die Mitgliederakquise? Kommen die Ensembles auf Sie zu oder werben Sie um sie? Sie möchten Ihre Mitgliedszahlen doch sicher noch erhöhen.

KRAUSE: Ja, das ist natürlich ein großes Ziel. Die Mitgliedergewinnung ist für unseren jungen Verein eine besondere Herausforderung, nicht zuletzt, weil sie läuft, während gleichzeitig die Arbeit des FREO e.V. in all ihren Facetten schon in vollem Gange ist. Wir sind hier aber guter Dinge. Zum einen kommen Ensembles auf uns zu, die uns sofort ein Beitrittsgesuch schicken, nachdem sie unsere Website gesehen oder eine Pressemitteilung von uns bekommen haben; zum anderen sprechen wir Ensembles und Orchester auch selbst gezielt an.

Meilensteine

MIZ: Wo sehen Sie die Meilensteine Ihrer Arbeit? Was haben Sie schon erreicht, und was sind die nächsten großen Schritte?

Krause: Es ist schon ein extrem großer Erfolg, dass sich FREO e.V. überhaupt gegründet hat, weil das keine Selbstverständlichkeit war. 2016 war die Gründungsversammlung, und bis dann alles geklärt war, auch aus rechtlicher Sicht, hat es noch einmal zwei Jahre gedauert. Dass wir dann gleich mit einem professionellen Websiteauftritt, einer eigenen Corporate ID inklusive Logo an den Start gehen konnten, trug noch einmal sehr zu dem Erfolg bei.

Kürzlich haben wir auch einen Mitgliedernewsletter aufgebaut, in dem wir vierteljährlich darüber informieren, was gerade passiert, welche Ziele wir erreicht haben und welche nächsten Schritte wir planen.

Und ein ganz besonderer Erfolg ist, dass wir von Kulturverbänden, anderen Initiativen und der Politik als wichtiger Ansprechpartner auf Augenhöhe wahrgenommen werden. Da ist zum einen die Allianz der Freien Künste, in der FREO e.V. sehr aktiv ist. Zum anderen wird der FREO e.V. als Experte zu Fachveranstaltungen eingeladen – wie z. B. im Juni zu einem Fachgespräch zum Thema „Arbeiten für Bühne – Kulturschaffende stärken“ im Deutschen Bundestag.

In der zweiten Jahreshälfte 2019 stehen verschiedene öffentliche Veranstaltungen auf dem Plan, bei denen wir auf Podien vertreten sind oder die wir gemeinsam mit Partner durchführen. Außerdem werden wir im Herbst eine Studie veröffentlichen, die wir zum Thema Entstehung und Entwicklung der freien Ensembles und Orchester in Auftrag gegeben haben. Hier möchte ich aber noch nicht zu viel verraten.

MIZ: Dann sind wir gespannt! Vielen Dank für das interessante Gespräch und weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit!

Die Fragen stellte Dr. Karin Stoverock, Referentin des MIZ.

Das Interview fand am 28. Mai 2019 statt.

Interviewpartnerin

Lena Krause ist seit 2019 Geschäftsführerin des Vereins Freie Ensembles und Orchester in Deutschland (FREO e.V.). Sie studierte Musiktheaterwissenschaften an der Universität Bayreuth sowie Theater- und Orchestermanagement an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Berufliche Stationen führten sie als Geschäftsführerin des Atelier Neue Musik an die Hochschule für Künste Bremen und anschließend als Managerin und Produktionsleiterin des ensemble mosaik nach Berlin. Die Gründung und den Aufbau des FREO e.V. begleitete sie seit 2016. Im Rahmen eines Promotionsvorhabens untersucht sie die Arbeitsstrukturen und -realitäten der freien Ensembles und Orchester im Kontext des grundlegenden Wandels der Arbeitswelt und der kulturpolitischen Kompetenzen des Bundes.