Statistiken & Topografien

Wie viele Laienmusizierende engagieren sich in den vokalen und instrumentalen Ensembles der Kirchen? Wie viele Stellen für Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker sind in Deutschland in welchem Umfang besetzt? Wie sieht die Ausbildungssituation aus? Große Bereiche des kirchenmusikalischen Lebens sind auch statistisch messbar.

Beruf Kirchenmusiker/in

Die Verantwortung für die musikalische Gestaltung des Gemeindelebens liegt in den Händen der Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker. Neben hauptamtlich Beschäftigten gibt es eine Vielzahl nebenamtlich Tätiger in diesem Bereich. Die nachfolgenden Statistiken vermitteln einen Überblick über die Anzahl und den Umfang der Stellen in Deutschland sowie deren Entwicklung in den vergangenen Jahren. Neben Voll- und Teilzeitstellen werden auch Vollzeitäquivalente dargestellt, also die hypothetische Anzahl der Vollzeitstellen, die sich rechnerisch aus der Summe sämtlicher Voll- und Teilzeitstellen ergibt.

Kirchenmusikalische Ausbildung

Neben den staatlichen Musikhochschulen und den Hochschulen in kirchlicher Trägerschaft existiert in Deutschland eine Reihe weiterer Ausbildungsinstitute, die das Studium der Kirchenmusik anbieten. Die nachfolgenden Tabellen und Überblicksgrafiken zeigen die Entwicklungen bei der Anzahl der Studierenden und Absolventen auf. Darüber hinaus spiegelt die topografische Darstellung die Ausbildungslandschaft in diesem Bereich wider und listet sämtliche Einrichtungen auf, an denen Abschlüsse für hauptamtliche und nebenamtliche Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in Deutschland erworben werden können.

Kirchliches Laienmusizieren

Über 900.000 Menschen engagieren sich in vokalen und instrumentalen Gruppen des kirchlichen Laienmusizierens. Sie leisten nicht nur innerhalb des kirchlichen Lebens einen wichtigen Beitrag, sondern auch für das kulturelle Leben in Deutschland insgesamt. Aus den vorliegenden Statistiken lassen sich die Entwicklungen im kirchlichen Amateurbereich anhand der Daten zu Ensembles sowie deren Mitglieder ablesen, die alljährlich von der katholischen bzw. alle zwei Jahre von der evangelischen Kirche erhoben werden. Ergänzt werden die Tabellen und Übersichtsgrafiken durch topografische Darstellungen des Anteils der Laienmusizierenden in den jeweiligen Landeskirchen bzw. Diözesen.