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14. März 2008

Thema „Liebe“ prägt das 20. Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd

Das Thema „Liebe“ beflügelte quer durch die Jahrhunderte die geistliche Musik – und umspannt vom 11. Juli bis 3. August das Programm beim 20. Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd. In der besonderen Atmosphäre historischer Kirchenräume aus acht Jahrhunderten musizieren hochkarätige Ensembles und prominente Interpreten. Insgesamt 43 Veranstaltungen, darunter 24 Orgel-, Chor- und Ensemblekonzerte, lassen das Festivalthema in vielfältigen Facetten erlebbar werden. Das Spektrum reicht von der Gregorianik über den Minnesang des hohen Mittelalters und die Spätromantik bis zum Jazz, von internationaler Orgelmusik bis zu Tanz- und Stummfilmprojekten. Auch 2008 werden zum Festival wieder mehr als 15.000 Besucher erwartet. Der Vorverkauf beginnt am 31. März.

Für Höhepunkte sorgen unter anderem das Venice Baroque Orchestra unter Andrea Marcon mit Musik von Vivaldi (29. Juli) und das Balthasar-Neumann-Ensemble unter Thomas Hengelbrock mit Kantaten und Motetten von Bach (24. Juli). Das renommierte Huelgas Ensemble lässt zusammen mit Fado-Stars aus Lissabon sehnsuchtsvolle Villancicos des 16. Jahrhunderts erklingen (26. Juli). Helmuth Rilling, der für sein wegweisendes Engagement um die geistliche Musik in diesem Jahr mit dem Preis der Europäischen Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd aus-gezeichnet wird, dirigiert Bachs h-moll-Messe (19. Juli). Einzigartige vokale Hörerlebnisse verheißen das SWR Vokalensemble Stuttgart (12. Juli) und der National Chamber Choir of Ireland (27. Juli). Mit der britischen Ausnahmeorganistin Gillian Weir (18. Juli) erlebt die Reihe der Orgelkonzerte einen ihrer Glanzpunkte.

Zu den prägenden Elementen des Festivals zählen erneut Konzerte, die neue Wege in der geistlichen Musik beschreiten und Grenzbereiche zwischen Klassik, Jazz und Weltmusik ausloten – darunter die Performance „Corporalità“, in der Yvonne Pouget (Tanz), Christopher Robson (Countertenor) sowie hochkarätige Instrumentalisten um den Lautenisten Axel Wolf einen faszinierenden Kosmos an Bildern und Ausdruckskunst zwischen japanischem Butoh-Tanz und Barock entfalten (31. Juli). Zum Abschluss steht ein Klassik-Openair mit Carl Orffs „Carmina Burana“ auf dem Programm (2. August). In Meisterkursen für Orgelimprovisation und Gregorianischen Choral fördert das Festival erneut junge Künstler. Ein vertieftes Verständnis musikalischer und theologischer Inhalte vermitteln Foren und Künstlergespräche. Neun Konzerte werden für das Hörfunkprogramm SWR2 aufgezeichnet.

Die kostenlose Festivalbroschüre ist erhältlich beim i-Punkt, Marktplatz 37/1, 73525 Schwäbisch Gmünd, Telefon (07171) 603-4250, per E-Mail unter kulturbuero@schwaebisch-gmuend.de und in den Gmünder Kirchen. Weitere Informationen und Karten unter www.kirchenmusik-festival.de.

Quelle: http://www.kirchenmusik-festival.de