Zurück Weiter

08. Februar 2017

Festival "LUX AETERNA" stellt spirituelle Musik in den Fokus

Erstmals aufgelegt im Jahr 2013 und sich seither einer wachsenden Fangemeinde erfreuend, bietet »Lux aeterna« auch in diesem Jahr wieder ein breites Spektrum an spirituell grundierter Musik, die die Hamburger und ihre Gäste in der kalten Endphase des Winters innerlich erwärmen und erhellen soll. Einkehr und Ekstase, beinahe Stille und Rausch der Klänge, von rein vokal bis rein elektronisch: Das Programm lässt die Hörer in vielerlei Genres und Klangwelten Musik als Quelle der Andacht erleben.

Neben christlich konnotierten Werken wie Monteverdis »Marienvesper« (11.2, Monteverdi-Chor Hamburg), Verdis »Requiem« (18.2., Chor und Orchester St. Michaelis) oder dem »Bekenntnis« betitelten Programm des Philharmonischen Staatsorchesters mit Musik von Bach, Messiaen und Bruckner (19./20.2., Leitung Kent Nagano) gibt es mit »Lost in Thought« (18./19.2., Mahogany Opera Group) eine »Achtsamkeits-Oper« zu erleben, die sich über vier Stunden erstreckt, eine Aufführung von Benjamin Brittens vom Nô-Theater inspiriertem Werk »Curlew River« (28.2., mit Ian Bostridge als Madwoman) und einen Soloabend auf der chinesischen Guqin, einer siebensaitigen Zither (22.2. mit Cai Jiyue). Das NDR Elbphilharmonie Orchester spielt Mahlers »Auferstehungssinfonie« (24./26.2., Leitung Thomas Hengelbrock, Annette Dasch und Gerhild Romberger, Gesang), die Symphoniker Hamburg gestalten einen Abend unter dem Motto »Von der ewigen Liebe« mit Musik von Rachmaninow, Bernstein, Messiaen und Bartók (26.2., Leitung Robert Trevino, James Ehnes, Violine). Die Orgel der Elbphilharmonie erlebt unter den Händen und Füßen von Olivier Latry aus Paris ihren zweiten Soloabend (21.2.). Am Synthesizer bearbeitete Klänge eben dieser neu erbauten Klais-Orgel präsentiert der britische Elektronik-Tüftler John Chantler im resonanzraum (16.2.). Das irisch-amerikanische Deep-Folk-Quintett The Gloaming (27.2.) wird im Kleinen Saal der Elbphilharmonie mit seiner Herz und Seele erweiternden Musik für glänzende Augen sorgen.

Der 1928 entstandene Stummfilm »Jeanne d’Arc« von Karl Theodor Dreyer über das katholische Kriegermädchen Johanna von Orléans wird vom Orlando Consort ganz zeitgerecht mit Vokalmusik aus dem 15. Jahrhundert live begleitet (14.2.), und Jeroen Baerwarts, aus Belgien stammender Trompeter und Sänger mit Wohnsitz Hamburg, bringt mit dem Bläserensemble Salaputia Brass religiöse und spirituelle Musik von der Renaissance bis zum Jazz in die Kulturkirche Altona (11.2.).

»Lux aeterna« ist ein gemeinsames Festival von Elbphilharmonie Hamburg, NDR Elbphilharmonie Orchester, NDR Chor, Ensemble Resonanz, Symphoniker Hamburg, Monteverdi-Chor Hamburg, Hauptkirche St. Michaelis, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, arabesques – das deutsch-französische Kulturfestival und Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg.

Quelle: http://www.elbphilharmonie.de