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Markus Bosbach, Kardinal Rainer Woelki und Wolfgang Bretschneider bei dessen Verabschiedung als DCV-Präses im Erzbistum Köln
V. l. n. r.: M. Bosbach, Kardinal R. Woelki, W. Bretschneider (Foto: Sentis / Stadtdekanat Bonn)

02. Dezember 2016

Markus Bosbach neuer Präses des Diözesan-Cäcilienverbandes im Erzbistum Köln

Wolfgang Bretschneider feierlich verabschiedet

Nachfolger von Msgr. Prof. Dr. Wolfgang Bretschneider als Präses des Diözesan-Cäcilienverbandes im Erzbistum Köln ist seit dem 10. September Msgr. Markus Bosbach. Weggefährten aus vielen Jahrzehnten und von nah und fern ließen die Weite des Wirkens von Wolfgang Bretschneider in launigen und wertschätzenden Kurzbeiträgen erahnen. Zuvor würdigte Erzbischof Kardinal Woelki in einem von unterschiedlichen Diensten und Chorgruppen gestalteten Evensong im bis auf den letzten Platz besetzten Bonner Münster die unzähligen Verdienste Bretschneiders um die Kirchenmusik im Erzbistum Köln.

Von dieser Arbeit durfte der neue Diözesanpräses Markus Bosbach (* 1969) schon während seines Studiums in Bonn und ebenso im Kölner Priesterseminar profitieren. Hauptberuflich ist Bosbach Leiter der Hauptabteilung Seelsorgebereiche im Generalvikariat Köln und stellvertretender Generalvikar. Nebenher hilft er in der Pfarrei St. Aposteln in der Kölner Innenstadt mit und betreut die ehemalige Jesuitenkirche St. Mariä Himmelfahrt als Rector ecclesiae. Kirchenmusik begleitet Bosbach durch sein ganzes Leben, sei es als Sänger in Schola und Chor sowie als nebenamtlicher Organist in seiner Heimatgemeinde St. Nikolaus in Wipperfürth, sei es als Pfarrer, sei es in der intensiven Mitarbeit am Kölner Eigenteil des Gotteslobs. Besonders wichtig ist ihm die Begegnung von Pfarrer, pastoralen Mitarbeitern und Kirchenmusikern auf Augenhöhe und im fruchtbaren Dialog.

Sein besonderes musikalisches Interesse gilt der Alten Musik sowie der Vokalmusik aller Epochen einschließlich der Gegenwart. Nach seinen Perspektiven für den neuen Dienst gefragt, hofft er, dass es ihm gelingt, immer möglichst viele Getaufte für liturgische und kirchenmusikalische Dienste zu gewinnen, den Kirchenchören bei notwendigen Perspektivwechseln zu helfen und sich in der zukünftigen Ausrichtung des Erzbistums für eine bleibend hohe Qualität der Kirchenmusik und verlässliche Perspektiven für hauptamtliche Kirchenmusiker einzusetzen.

Quelle: http://www.acv-deutschland.de