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22. April 2016

Festival Musica Sacra International unter dem Motto "Stimmen der Religionen"

Pfingsten rückt in greifbare Nähe und damit auch die 13. Ausgabe von Musica Sacra International vom 13. bis 18. Mai 2016 unter dem Thema „Stimmen der Religionen“.

Elf Ensembles aus neun Ländern und den fünf großen Weltreligionen Christentum, Judentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus werden in diesem Jahr zu Gast sein und in Konzerten, Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen ihre Musik präsentieren. 

Freuen Sie sich mit uns auf die Begegnung der Weltreligionen und erleben Sie

  • unterschiedliche Facetten christlicher Musik von Norwegen (Nordic Voices) bis Nigeria (Lagos City Chorale), aus Deutschland (Maulbronner Kammerchor) und den USA (African American Choral Ensemble)
  • jüdischen Kantorengesang von Nikola David, begleitet an der Orgel von Bettina Strübel
  • muslimische Musik aus Syrien mit dem Ensemble Sama Damaszener
  • die Aufführung eines südiranischen Zar-Rituals durch Maryam Akhondy und den Frauenchor Banu
  • karnathische Musik aus Südindien, präsentiert von Shantala Subramanyam und Ensemble Bhakti
  • die Begegnung westlicher Jazz-Musik und indischer Ragas in einer aus Anlass von Musica Sacra geschriebenen Komposition: ein Projekt des Landes-Jugendjazzorchesters Bayern und Shantala Subramanyam und Ensemble Bhakti
  • buddhistische Gesänge der Shomyo-Schule japanischer Mönche, im Dialog mit gregorianischem Gesang, vorgetragen von der renommierten Schola Gregoriana Pragensis unter Leitung von David Eben

Durch den Projektchor „Voices for Peace“ besteht für Sängerinnen und Sänger erstmals die Möglichkeit Musica Sacra International aktiv mitzugestalten. Der Chor unter Leitung des renommierten Gospelexperten Dr. Raymond Wise wird in vier Proben Gospels und afroamerikanische Stücke einstudieren und diese im Abendkonzert am 16.5.2016 in Nesselwang sowie in den Schlusskonzerten am 17.5.2016 in Kaufbeuren dem Publikum vorstellen.

Haben Sie schon einmal persische Lieder gesungen oder sich mit jüdischer Synagogalmusik befasst? Kennen Sie die erste indische Vertonung alter Mantras für Chöre? Den Klang gregorianischer Gesänge hat man im Ohr, aber selber singen? Vier Ateliers unter der Leitung hochkarätiger Dozenten bieten diese Möglichkeit:

  • Choral Mantras - Ganesh Kumar (IN), Nicol Matt (D)
  • Jüdische Synagogalmusik - Prof. Andor Izsák, Hannover (D)
  • Persischer Gesang - Maryam Akhondy, Köln (D) / Teheran (IR)
  • Gregorianik - David Eben, Prag (CZ)

Die Ateliers finden von Samstag, 14.5., bis Dienstag, 17.5., jeweils vormittags von 10 - 12:30 Uhr statt.

Einblicke in das Festivalgeschehen und in interkulturelle Kulturprojekte aus der Region bietet ein vielfältiges, täglich wechselndes Programm auf einer Bühne am Marktplatz Marktoberdorf. Teilnehmerensembles des Festivals präsentieren ihre Musik, künstlerische Initiativen für und mit Flüchtlingen stellen sich vor. Talks - Musik - Tanz auf und neben der Bühne.

Quelle: http://www.modfestivals.org/msi